Christliche partnersuche südtirol

Über all die Jahre teilten sie sich ein Zimmer bei Auswärtsspielen.Mehr als 300-mal ging Seferi durch die grüne Eisentür des Stadions seiner Heimatstadt Mitrovica: vor ihm die jubelnde Menge, hinter ihm die Teamkollegen in schwarz-grünen Dressen. Mai 1989, dem letzten gemeinsamen Tag der Vereinsgeschichte.Soldaten mit kugelsicheren Westen und Sturmgewehren patrouillieren auf der Brücke, die nicht für den Verkehr freigegeben ist und nur von Fußgängern überquert werden darf. Auf der einen Seite weht die albanische Flagge neben einem Denkmal des albanischen Patrioten Isa Boletini, der 1912 im Ersten Balkankrieg gegen serbische Eroberer kämpfte.

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Die albanische Diaspora in Tirana finanzierte neue Trikots, als Hauptquartier dienten Schulen und Privatwohnungen.Als es in Mitrovica noch ein gemeinsames Team gab, standen Bardhec Seferi und Tihomir Marković vor dem Spiel nebeneinander. Dann bildete die Mannschaft einen Kreis: "", Hoppauf, Trepca, wir werden Meister. Hard summer 2012 single day tickets Marković, Nummer 1, Tormann, war der beste Freund von Seferi, dem Mittelfeldabräumer mit der Nummer 5.Heute gibt es in Trepca einen albanischen und einen serbischen Verein, mit gemeinsamer Geschichte, aber ohne gemeinsame Zukunft.Die Albaner gründeten 1989 eine illegale Mannschaft, die fortan parallel existierte.

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Es war das Ende eines gemeinsamen Fußballvereins, der nicht zwischen Nationalitäten, Religionen und Sprachen unterschied.Und an dem sich erzählen lässt, warum der Konflikt um den Kosovo bis heute schwelt.Von hier aus kann man die spitzen Moscheetürme im Süden zählen.Folgt man einem kleinen Trampelpfad nach oben, erreicht man ein kolossales Betondenkmal aus der Zeit Jugoslawiens – zwei senkrechte Pfeiler, die durch eine Schale miteinander verbunden sind."Da wollten wir nicht mitmachen, also haben wir das Team verlassen", sagt Seferi heute.

Er ist ein groß gewachsener Mann, 56 Jahre alt, mit Halbglatze und versteinerter Miene, der Anfang Februar über den mit Erdklumpen überzogenen Rasen seines alten Stadions schlendert.

Bardhec Seferi, ein Albaner und Tihomir Markovic, ein Serbe, sollten in Zukunft nicht mehr im gleichen Team spielen.

Schon dort kündigte sich an, was kurz darauf geschah.

Die beiden Viertel werden von einer Brücke über den Fluss Ibar miteinander verbunden.

Auf beiden Seiten stehen gepanzerte Fahrzeuge der KFOR, der militärischen Nato-Mission im Kosovo, die bis heute aus Sicherheitsgründen stationiert ist.

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